Internationaler Tag des alkoholgeschädigten Kindes am 9.9. stand ganz unter dem Motto „Keinen Tropfen Alkohol in der Schwangerschaft“!!!
FASD, das Fetale Alkohol-Syndrom, gehört zu den häufigsten angeborenen Behinderungen in Deutschland. Das Spektrum der Beeinträchtigungen reicht von leichten Konzentrationsproblemen bis zu starken Schäden in der geistigen und motorischen Entwicklung, Wachstumsstörungen und Gesichtsfehlbildungen.
Es ist der „Internationaler Tag des alkoholgeschädigten Kindes“ und die Netzwerkkoordinierungsstelle Frühe Hilfen Nordhausen organisierte für diesen Tag eine Fortbildung zum Thema „Fetale Alkoholspektrumsstörung – die ungesehene Behinderung“. Das FASD-Fachzentrum Berlin klärte über die sehr oft unterschätzten Folgen von Alkoholkonsum der Mutter während einer Schwangerschaft auf und verdeutlichte die Schwierigkeiten von Kindern und Jugendlichen, welche mit alkoholbedingten Schädigungen geboren werden.
Inhalte:
- Was ist FASD?
- Wie kann FASD erkannt werden – Diagnostik von FASD
- Direkte & sekundäre Folgen von FASD
- Kognitive Problembereiche und typische Verhaltensweisen
- Umgang mit Menschen mit FASD im Alltag
- Förderung / Unterstützung von Menschen mit FASD
Ziele ( Am Ende der Veranstaltung werden die Teilnehmer*innen folgendes wissen/können/ anwenden bzw. erarbeiten können):
- Wie kann ich erkennen, dass jemand von FASD betroffen ist
- Welche Schwierigkeiten hat jemand, der von FASD betroffen ist
- Wie gehe ich im Alltag mit jemandem um, der von FASD betroffen ist
- Welche Maßnahmen/Alltagsanpassungen kann ich umsetzen, um Menschen mit FASD oder ähnlichen Beeinträchtigungen zu helfen